carlklar

  kraftvoll aus Ihrer Mitte leben


Ich bin Carl Weishaupt, 1964 geboren

Das Leben ist ein klares Ja oder Nein. Was heisst das resp. was heisst es nicht? Als Kind wurde mir nicht zugestanden aufrichtig Ja oder Nein zu sagen. Ich hatte mich anzupassen und die Wahrheit meiner Umgebung zu übernehmen. Meine Lebendigkeit und Direktheit wurde oft bestraft, unterdrückt oder durch Manipulation ruhig gestellt. Ich war oft versteckt wütend und habe heimlich viel geweint. So wurde ich ein 'lieber' angepasster Mensch, der seine Herausforderungen gut zu organisieren wusste, der gefallen wollte und seine Ziele, Anerkennung und Belohnung durch Leistung meist auch erreichte. Im Aussen hatte ich "gut" funktioniert zum Preis, dass ich die Beziehung zu meinem wahren Wesen fast vergessen hätte. Ich sagte oft Ja der Harmonie willen und getraute mich aus Angst vor Ablehnung und Ausgrenzung kaum Nein zu sagen. Gegen Aussen wirkte ich oft wie die Ruhe selbst, innerlich war ich aber meist gestresst und wütend ohne es selber wahrhaben zu wollen. Es kostete viel Kraft, dieses Masken- und Rollenspiel unter Kontrolle zu halten und die Lebensfreude ging dadurch ganz verloren. Insbesonders die Angst nicht zu genügen hat mich so lange vorwärts getrieben und gestresst bis mir eines Tages im wahrsten Sinne die Luft ausging und ich nicht mehr vor mir und meinen Ängsten wegrennen konnte.

1. Tiefpunkt - Asthma und erstes Burnout. Wie lange hatte ich mich gegen Veränderungen gewehrt, bin meinem Verstand gefolgt und hab jeden Inpuls von Aussen und von meinem inneren wahren Wesen ignoriert. Das Leben und meine Gesundheit mussten mich im Alter von 42 Jahren regelrecht stoppen. Ich fühlte mich als Opfer und hab mich hinter Ausreden und falschem Stolz versteckt. Sofort wieder aufstehen und weitermachen wie bisher, war meine Devise.

2. Tiefpunkt - Trennung, zweites Burnout und Arbeitslosigkeit. Ich brauchte es auf die harte Tour um zu akzeptieren das ICH was ändern musste.

1. Wendepunkt: Am tiefsten Punkt, körperlich am Boden (aber immer noch mit einer: Mir-gehts-gut-Maske) lag ich in meiner Wohnung und meine wahre innere Stimme sprach ganz ruhig und klar zu mir: Wenn Du so weiter machst, kannst Du auch gehen. Wofür lohnt es sich noch zu bleiben? Zuerst kamen mir meine Kinder, ja für die lohnt es sich weiter zu gehen, mich aufzurichten.

2. Wendepunkt: Es dauerte viele Monate bis ich zu mir sagen konnte: Ja, es lohnt sich auch nur für mich selbst weiter zu gehen! Und mit der aufrichtigen Entscheidung: Genug gekämpft, funktioniert, gelitten und genug der Ausreden und Masken, da spiel ich nicht mehr mit. Von da an konnte wirklich Veränderung beginnen und mein wahres Wesen wieder Schritt für Schritt zum Vorschein treten.

Durch viele innere Widerstände, Ängste, Zweifel, Scham, Ausreden und Stolz machte ich mich zu bewussterem Hinschauen, Erkennen und zu neuen mutigen Wegen auf, zu meinen Aha's des Erkennen, der Entspannung und Klarheit. Zum klaren JA zu mir selbst, zu meinen Sonnen- wie Schattenseiten. Die Reise ging zurück an den Ursprung meiner Verletzungen und traumatischen Erlebnissen, zurück in die Kindheit und auch weiter zurück. Durch die Konfrontation mit den Elternbilder und andern Vorbildern, durch falsche Glaubenssätze, Erwartungen, Vorstellungen die das Leben prägen und durch viele versteckte Gefühle wie Wut, Scham, Trauer, Schuld und Enttäuschungen bis sich das wahre Wesen wieder hervorgetraute.

3. Wendepunkt: Wirklich selbst-ständig werden. Privat wie beruflich. Ich habe mich mir selbst gegenüber verpflichtet wach zu werden und mich immer mehr für das Leben und meine Wahrheit zu öffnen. Die Selbst-ver-antwort-ung wirklich anzunehmen. Das Leben ist kein Feind mehr, sondern bringt mir tagtäglich Wachstumschancen wenn ich wach und bereit bin. Sei es in Form des Alltags, einer Partnerin, der Kinder, Geschäftspartner, Chef, Mitarbeiter, Kunden, Tiere, Natur und viele mehr. Ja, wach und bereit werden. JA, es braucht diese klare Bereitschaft und den Entscheid.

Um dieses JA geht es. Um das aufrichtige Akzeptieren der aktuellen Situation, was nicht nur eine intellektuelle Aufgabe ist sondern auch das körperliche Wahrnehmen der dazugehörenden Energiefelder die unser Sein unbewusst beeinflussen und unseren freien Energiefluss blockieren. Es kann sich anfühlen wie ein Fege- resp. Seelenfeuer, den am Ort der grössten Angst liegt auch der Ort der grössten Kraft und die Klarheit für den nächsten Schritt. Nehmen Sie Geduld und Beharrlichkeit mit. Es lohnt sich!

Gerne gebe ich dieses klare JA weiter, dass auch das klare Nein ermöglicht.
Wenn Sie bereit sind, in Ihre Kraft, Freude und Verantwortung zu kommen, dann sind Sie bei mir richtig.


Mein Werdegang:

Ich war lange mit folgenden Rollen besetzt: Jüngstes Geschwister von 4, Scheidungskind, Lernender, sportlich, Assistent der Geschäftsleitung einer Bank, Ehemann, Vater, Bereichs- und Projektleiter im Bankwesen, Ex-Mann und zunehmend unglücklich. Asthma, Burnout, Trennung, Arbeitslosigkeit und Scham waren meine Lehrmeister.

Nach meinem Marsch durch die 'Wüste' habe ich mich mit den Rollen, Mustern und Ahnenthemen versöhnt und bin jetzt Mann, Coach, Begleiter, Vater, Liebhaber, Freund, Grossvater und immer freier und glücklicher.

Fragen Sie sich einmal selbst:

-Welche Rollen hatten Sie schon inne?
Wo sind Sie aus der Rolle raus, wo stecken Sie drin, wo noch fest?
-Welche Rolle haben Sie gefeiert, wo schauen Sie lieber weg, womit sind Sie noch nicht versöhnt?
-Welche Rollen möchten Sie noch erfahren? Was macht Sie neugierig? Wo wollten Sie schon immer mal hin?

Ausbildungen

  • Banklehre / Betriebsökonom HWV, Fachhochschule für Wirtschaft, St. Gallen

  • Zweijährige Coaching-Ausbildung am Institut für angewandte Sozialwissenschaften (IAS), Bad Ragaz SG

  • Zweijährige Organisations-Entwicklung am Institut für angewandte Sozialwissenschaften (IAS) Bad Raga

  • Langjährige Tätigkeit als Projekt- und Bereichsleiter im Dienstleistungsbereich Bank.

  • Jahrestraining für Persönlichkeitsbildung bei Peter Schröter und Doris Christinger, Zürich

  • Männerseminare bei Peter Schröter und andern

  • Die Kunst des Heilens I + II, bei Erwin Buff, Institut für Persönlichkeit und Gesundheit, Herisau

  • Laufende Weiterentwicklung in Achtsamkeit, Wahrnehmung, Persönlichkeitentwicklung, Körperarbeit

  • Das Wichtigste für mich: Das Leben selbst, das Asthma, die Trennung/Scheidung, das Burnout, die Arbeitslosigkeit, die Liebsten und die Hässlichsten waren und sind die beste Schulung wie auch die Einsicht: Kraft ohne Respekt und Demut ist wertlos.